Herzlich Willkommen! bei den Freien Demokraten in Appelhülsen, Darup, Nottuln und Schapdetten !

portal liberal

portal liberal

FDP macht sich für junge Gründer von Start-Ups stark (Mo, 03 Aug 2020)
Minderjährige Gründer sind in Deutschland selten. Dabei haben derzeit fast 70 Prozent der 16- bis 25-Jährigen in Deutschland vor, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. An der Durchführung hapert es dann aber. Denn für die Jugendlichen gilt: Wären die bürokratischen Hürden nicht so hoch und der Widerstand einiger Schulen nicht oftmals groß, dann gäbe es unter ihnen wohl noch mehr Gründer. FDP-Chef Christian Lindner kann ein Lied davon singen. Er wollte selbst als 17-jähriger eine PR-Agentur gründen. Beim Amtsgericht sei er damals "förmlich abgewimmelt worden", hat er dem Handelsblatt erzählt. Auch deshalb macht sich Christian Lindner für junge Gründer von Start-Ups stark. Der FDP-Chef fordert nun eine neue Rechtsform für Unternehmen. Eine sogenannte "Junior GbR“ als Testphase sollen Minderjährige ohne richterliche Zustimmung gründen können junges start-up-team
>> mehr lesen

Fr

24

Apr

2020

Corona: Ideen und Perspektiven notwendig

Fr

07

Feb

2020

FDP Antrag für mehr Sicherheit

Fr

24

Jan

2020

FDP stellte ihre Kandidaten für die Kommunalwahl auf

„Unser Ziel sind mindestens 10 Prozent“

Nottuln -

 

Problemlos und geschlossen hat die Nottulner FDP ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt. Da staunte selbst die stellvertretende Kreisvorsitzende.

Die FDP Nottuln hat in einer Mitgliederversammlung ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl nominiert. „Die Ergebnisse sprechen für eine tolle Geschlossenheit und eine sehr gute Vorbereitung“, wird in einer Pressemitteilung der FDP die stellvertretende Kreisvorsitzende Sabine Schäfer zitiert.

Sie war am Donnerstagabend beim Ortsverband zu Gast und hatte nach FDP-Angaben keine Schwierigkeiten, die Wahlen zur Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl zu leiten. „Alle Abstimmungen fielen nahezu einstimmig aus, alle 16 Wahlbezirke sind mit einer Kandidatin bzw. einem Kandidaten besetzt, die Reserveliste umfasst insgesamt sieben Frauen sowie zehn Männer, und es wurden alle vom Vorstand entwickelten Personalvorschläge begrüßt“, erklärt die FDP.

„Unser Ziel ist es, mindestens zehn Prozent zu erreichen, und mit diesem Team wird es uns gelingen“, zeigte sich Helmut Walter nach den Wahlen überzeugt. Walter wird in der Reserveliste auf Platz eins geführt, Dr. Martin Geuking auf Platz zwei und Ortsverbandsvorsitzender Markus Wrobel auf Platz drei. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Britta Demming und Ingo Schürkötter . Über diese fünf Positionen wurde einzeln abgestimmt, die weiteren zwölf Positionen wurden dann en bloc gewählt.

„Im Paket“ wurden auch die 16 Wahlbezirkskandidatinnen und -kandidaten bestimmt. Ebenso erfolgte die Nominierung für die beiden Nottulner Kreiswahlbezirke: Ingo Schürkötter und Britta Demming erhielten hierbei einstimmige Zustimmung, so die FDP weiter.

Darüber hinaus zeigte sich Vorsitzender Markus Wrobel erfreut, dass die FDP Nottuln in den letzten vier Monaten bereits drei weitere neue Mitglieder aufnehmen konnte. „Und auch in Gesprächen erhalten wir viel Zustimmung für unser Engagement vor Ort“, ergänzte Ingo Schürkötter.

Abschließend zeigte Wrobel den Fahrplan für die nächsten Wochen auf. Am 27. Februar (Donnerstag) um 19 Uhr findet der Ortsparteitag statt, bei dem unter anderem auch Vorstandswahlen anstehen. Ab März werden sich die Nottulner Freidemokraten intensiv um ihr Wahlprogramm kümmern.

Kandidatinnen und Kandidaten:

Reserveliste: 1. Helmut Walter, 2. Dr. Martin Geuking, 3. Markus Wrobel, 4. Britta Demming, 5. Ingo R. Schürkötter, 6. Astrid Schürkötter, 7. Werner Bienstein, 8. Karin Borgs, 9. Thorsten Hommel, 10. Christel Tegetmeyer, 11. Carsten Göbel, 12. Gertrud Wutzler, 13. Hans-Joachim Borgs, 14. Ulrike Walter, 15. Julia Lohmann, 16. Wolfgang Wutzler, 17. Sebastian Schulze Bisping

 

Wahlbezirke:

WB 1 Christel Tegetmeyer, WB 2 Hans-Joachim Borgs, WB 3 Markus Wrobel, WB 4 Helmut Walter, WB 5 Britta Demming, WB 6 Ingo R. Schürkötter, WB 7 Werner Bienstein, WB 8 Julia Lohmann, WB 9 Carsten Göbel, WB 10 Gertrud Wutzler, WB 11 Astrid Schürkötter, WB 12 Ulrike Walter, WB 13 Karin Borgs, WB 14 Wolfgang Wutzler, WB 15 Thorsten Hommel, WB 16 Dr. Martin Geu­king

 

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/4109040-FDP-stellte-ihre-Kandidaten-fuer-die-Kommunalwahl-auf-Unser-Ziel-sind-mindestens-10-Prozent

Mo

06

Jan

2020

Dreikönigstreffen 2020

Sa

28

Dez

2019

Alles Gute für das Jahr 2020

Fr

20

Dez

2019

„Überzeugender Kandidat“

Dr. Dietmar Thönnes (5.v.l.) ist auch von der Nottulner FDP einstimmig als Bürgermeisterkandidat nominiert worden. Foto: FDP Nottuln

Nottuln -

 

Die FDP macht es den Grünen nach: Einstimmig nominierte die FDP Dr. Dietmar Thönnes zum Bürgermeisterkandidaten. Zuvor hatte der Schapdettener aber einige Fragen zu beantworten.

Als gemeinsamer Bürgermeisterkandidat des Parteienbündnisses aus FDP , CDU und Grüne hat sich Dr. Dietmar Thönnes in dieser Woche auch einem außerordentlichen Parteitag der Freien Demokraten vorgestellt, wie die FDP in einer Mitteilung informiert. Das Nominierungsverfahren für die Kommunalwahl am 13. September nächsten Jahres erfordert formelle Beschlüsse der jeweiligen Parteien. Ortsverbandsvorsitzender Markus Wrobel erläuterte den Mitgliedern noch einmal dieses Verfahren und gab Dietmar Thönnes einmal mehr Gelegenheit, sich persönlich und seinen beruflichen Werdegang, aber auch seine Visionen für eine Entwicklung und Ausfüllung des Bürgermeisteramtes vorzustellen.

Und die anwesenden Mitglieder haben die Gelegenheit genutzt, den Schapdettener noch einmal intensiv zu befragen. „Dabei hat sich der Kandidat als ausgesprochen redegewandt und kompetent präsentiert. Mit seiner Einstellung zur Funktion des Bürgermeisters in Verwaltung und Rat mit Führungskompetenz und bürgerorientierten Dienstleistungsverständnis traf er den Nerv der anwesenden Mitglieder“, erklärt die FDP.

„In Schapdetten wissen wir schon länger die Qualitäten von Dietmar Thönnes zu schätzen“, bemerkte Dr. Martin Geuking, „und ich bin sicher, dass er mit seiner Einstellung und Einsatzbereitschaft das Amt des Bürgermeisters im Sinne aller Nottulner Bürger und Bürgerinnen ausfüllen kann.“

Ludger Schultealbert wollte die Einstellung des Kandidaten zur Entwicklung von Bau- und Gewerbegebieten auf die Probe stellen, und musste feststellen, dass Dietmar Thönnes sich bereits mit vielen Begebenheiten vertraut gemacht hat und bereits mit Gewerbe und Wirtschaft vor Ort im Gespräch ist. Die anschließende Wahl des Kandidaten war dann nur noch eine Formsache. Einstimmig haben sich die Freien Demokraten für Dr. Dietmar Thönnes ausgesprochen und die Bereitschaft bekundet, ihn aktiv auf dem Weg zum Bürgermeisteramt zu begleiten. Die Einladung der FDP, zusammen mit seinem Partner am Dreikönigstreffen der FDP am 6. Januar in Darup teilzunehmen, nahm Thönnes gerne an.

Ein weiteres Thema war auch die Wahl zur Besetzung des Gemeinderates, die am 13. September ebenfalls auf dem Plan steht. Bis dahin wollen die Freien Demokraten einen engagierten Wahlkampf mit eigenen Themen führen. „Bei aller Gemeinsamkeit in der Person des Kandidaten für das Bürgermeisteramt bestehen unterschiedliche Auffassungen zur Entwicklung unseres Ortes und Politikgestaltung“, betonte der Fraktionsvorsitzende Helmut Walter. „Themen wie der Klimaschutz genießen natürlich Priorität, aber nicht alles ist um jeden Preis umsetzbar. Ein Aufzwingen von Dachbegrünungen entspricht zum Beispiel nicht unserem liberalen Selbstverständnis.“

Der Ausbau der Wirtschaft mit Schaffung von Arbeitsplätzen, die Baulandentwicklung und der Rückbau des Verkehrs im Ortskern sind nur einige Aspekte, mit welchen die Freien Demokraten den Bürgern in Nottuln ihre Sichtweise deutlich machen wollen.

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/4073149-FDP-Ortsparteitag-Ueberzeugender-Kandidat

Di

29

Okt

2019

FDP beantragt Potenzialanalyse für Holzhackschnitzelanlage

Westfälische Nachrichten vom 29.10.2019

 

FDP beantragt eine Potenzialanalyse für eine weitere Holzhackschnitzelanlage

Erfolgsmodell in anderen Ortsteilen wiederholen

 

-fv- NOTTULN. Die Freien Demokraten haben einen Antrag an den Gemeinderat gestellt, die Gemeindewerke respektive die Gemeinde Nottuln möge die Möglichkeit er Errichtung einer Holzhackschnitzelanlage einem der Nottulner Ortsteile, vorrangig in Appelhülsen prüfen.Ziel soll der Aufbau einer örtlichen Nahwärmeversorgung sein.

 

Die FDP begründet ihren Antrag mit dem Hinweis darauf, dass erneuerbare Energiequellen einen wesentlichen Faktor beim Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz bildet. „Eine mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz betriebene Holzhackschnitzelanlage in der Auslegung einer Verbundwärmequelle kann hier einen wichtigen Beitrag leisten.“ Und in Zusammenhang mit der Konzeption eines Neubaugebietes könnte dadurch auch ein Beitrag zu einer Kostensenkung im Bereich des Haushaus geschaffen werden und damit vor allem für junge Familien interessant sein, machen die Freien Demokraten eine weitere Perspektive auf.

 

Im Juni dieses Jahres habe der Gemeinderat unter dem Begriff „Klimaschutzaufbruch in Nottuln“ beschlossen, dem Klimaschutz in der Gemeinde einen höheren Stellenwert beizumessen, erinnert die FDP in ihrem Antrag. Und bereits im Jahr 2011 habe Nottuln mit der Errichtung und Inbetriebnahme der Holzhackschnitzelanlage an der Chodziez-Allee eine Nahwärmeversorgung installiert, „die auf Nachhaltigkeit zielt und einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz in Nottuln darstellt. Die Vernetzung aller öffentlichen Gebäude bis hin zur St.-Martinus-Kirche ist beispielhaft“ so die FDP. Und hier seien sogar noch freie Kapazitäten vorhanden, die weitere Anschlüsse ermöglichen.

 

Eine Holzhackschnitzelanlage könnte also auch in einem anderen Ortsteil der Gemeinde zu einem Erfolgsmodell werden. Ergänzend zu der Potenzialanalyse für eine Holzhackschnitzelanlage fordern die Freien Demokraten zu prüfen, welche Förder- und Zuschussmöglichkeiten für ein solches Projekt bestehen.

Mi

22

Mai

2019

Ihre Ideen für Nottuln

Schreiben Sie uns Ihre Ideen in den Kommentar !
Schreiben Sie uns Ihre Ideen in den Kommentar !
0 Kommentare

Di

21

Mai

2019

Energiewende gestalten !

Fr

05

Apr

2019

Windkraftanlagen: Verfahren zurückstellen

Nottuln - Die massive Kritik von Bürgern an der Windkraftplanung hat zu einer schnellen Reaktion geführt. FDP und CDU verständigten sich im Laufe des Freitages auf einen gemeinsamen Antrag an den Gemeinderat.

Von Ludger Warnke

(Symbolbild) Foto: Ulrich Lieber

Jetzt sind es schon zwei: Nicht nur die FDP , auch die CDU-Fraktion spricht sich dafür aus, die aktuellen Windkraftplanungen zunächst einmal zurückzustellen. Beide Fraktionen haben am Freitagabend per Mail einen entsprechenden gemeinsamen Antrag an die Gemeindeverwaltung und an die Bürgermeisterin übermittelt.

FDP und CDU standen am Freitag in einem engen Kontakt. Am späten Nachmittag machten die beiden Fraktionsvorsitzenden Helmut Walter (FDP) und Hartmut Rulle (CDU) den gemeinsamen Antrag perfekt.

FDP und CDU beziehen sich dabei auf den Informationsabend der Gemeinde vom Donnerstag. Dieser habe gezeigt, „dass in der Nottulner Bevölkerung noch eine große Unsicherheit und Unzufriedenheit mit der Ausweisung von möglichen Potenzialflächen besteht.“

Weiter verweisen die beiden Fraktionsvorsitzenden darauf, dass in Kürze mit einer Änderung des Landesentwicklungsplanes (LEP) zu rechnen sei, der gegenwärtig dem Landtag zur Zustimmung vorliege. Eine Verpflichtung für Gemeinden, Windenergievorrangflächen zu planen, werde entfallen, da im neuen LEP eine derartige Flächenausweisung nicht mehr vorgeschrieben sei. FDP und CDU argumentieren weiter, dass der neue LEP eine Änderung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Münster zur Folge haben wird. „Bereits bei dieser Sachlage ist die Bezirksregierung Münster als direktes Ausführungsorgan der Beschlüsse der Landesregierung NRW entsprechend der Verwaltungsvorschrift „Windenergieerlass“ von Mai 2018 an die geplanten Änderungen im neuen LEP (unter anderem. mit der Einführung einer 1500-m-Abstandsregelung) gebunden“, heißt es im Antragstext.

Vor diesem Hintergrund sei es gegenwärtig nicht förderlich, eine Änderung des bestehenden, rechtskräftigen Flächennutzungsplanes mit der Zielrichtung der Ausweisung von erweiterten und/oder weiteren Windvorranggebieten vorzunehmen. FDP und CDU beantragen daher, schnellstmöglich dem Gemeinderat und/oder dem zuständigen Fachausschuss folgenden Beschlussvorschlag vorzulegen:

„Die Gemeinde Nottuln wird das weitere Verfahren zur Änderung des bestehenden Flächennutzungsplanes der Gemeinde Nottuln zurückzustellen, bis die angekündigte Änderung des Landesentwicklungsplanes nach dem Beschluss des Landeskabinetts vom 19.02.2019 und die Änderung des Regionalplanes beschlossen und umgesetzt sind.“

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/3728753-Politik-aktuell-Verfahren-zurueckstellen

Sa

09

Mär

2019

Aufwind - für die Gemeinde Nottuln

Wir suchen Kandidaten / Kandidatinnen für das Bürgermeisteramt!

Do

14

Feb

2019

FDP Ortsparteitag: An die Menschen denken

 

Die Windenergie und viele weitere Themen standen auf der Tagesordnung des FDP-Ortsparteitages. Zu Gast war MdL Henning Höne. 

Von Ludger Warnke

Informierten die FDP-Mitglieder über aktuelle Entwicklungen in Partei, Fraktion und Landtag (v.l.): Fraktionsvorsitzender Helmut Walter, Landtagsabgeordneter Henning Höne und der FDP-Ortsvorsitzende Markus Wrobel. Foto: Ludger Warnke

Angesichts der Personalengpässe in der Nottulner Gemeindeverwaltung sieht die FDP wenig Chancen, dass der Zeitplan für den weiteren barrierefreien Umbau der Straßen im historischen Ortskern eingehalten werden kann. „Verschiebungen sind schon jetzt absehbar“, betonte FDP-Fraktionsvorsitzender Helmut Walter beim Ortsparteitag. Und die FDP werde diese Verschiebung im Rat mittragen, da es noch eine Fülle anderer Projekte gebe, die abzuarbeiten seien.

Drei Berichte standen am Donnerstagabend beim FDP-Parteitag in der Ratsschänke Böcker-Menke im Mittelpunkt. Neben dem Bericht aus der Fraktion gab es den Bericht aus dem Landtag durch den Landtagsabgeordneten Henning Höne sowie den Rechenschaftsbericht des Vorstandes durch den Vorsitzenden Markus Wrobel . Er wies stolz darauf hin, dass die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr von 22 auf 28 gestiegen sei.

Wrobel griff alle wichtigen lokalpolitischen Themen auf und erinnerte zum Beispiel beim Thema Grundsteuer daran, dass die Forderung der FDP nach einer Rücknahme der Grundsteuererhöhung in Nottuln weiter bestehen bleibe.

Stellung nahm Wrobel auch zur aufflammenden Windkraftdebatte. Die FDP sei nicht grundsätzlich gegen Windkraft. Windenergieanlagen sollten aber nur dort errichtet werden, wo sie sinnvoll und verträglich seien, das sei vor allem an der See. Im Münsterland müsse man darauf achten, dass die Parklandschaft nicht verschandelt werde. Nicht zuletzt sei bei allen Entscheidungen immer an die betroffenen Menschen zu denken.

Als „Desaster“ bezeichnete Wrobel die Kostenentwicklung beim Bau der Dreifachsporthalle. Vor dem Hintergrund, dass die Lücken in der Kostenberechnung erst durch fachkundige Ratsmitglieder aufgedeckt worden seien, mahnte er die Verwaltung, die Politik brauche vollständige und verlässliche Verwaltungsvorlagen.

Das Thema Windenergie griff auch Henning Höne auf. Der Ausbau der erneuerbaren Energien sei grundsätzlich richtig und wichtig, betonte der FDP-Landtagsabgeordnete. Man müsse aber ehrlich über die Auswirkungen von Windenergieanlagen diskutieren. An ganz vielen Stellen im Land habe Windenergie keine Akzeptanz mehr. Die Landesregierung habe das Ziel, große Abstände zur Wohnbebauung sicherzustellen und die Planungshoheit den Kommunen zurückzugeben. Aktuell werde gerade der Landesentwicklungsplan (LEP) überarbeitet. Zum einen sollen die Entwicklungsbeschränkungen für kleine Ortsteile mit unter 2000 Einwohnern aufgehoben werden, zum anderen soll für Windenergieanlagen ein Mindestabstand von 1500 Metern zur Wohnbebauung festgeschrieben werden.

Höne gab sich zuversichtlich, dass das Land den Mindestabstand rechtssicher regeln werden könne. Voraussichtlich im Sommer soll der geänderte LEP beschlossen werden, dann könnten auch die Kommunen ihre Flächennutzungspläne entsprechend anpassen.

So wichtig für manche das Thema Windkraft auch ist, lokalpolitisch sieht die FDP Handlungsbedarf bei vielen weiteren Themen. FDP-Fraktionsvorsitzender Helmut Walter mahnte zum Beispiel, dass in der Gemeinde weitere Baugebiete und neue Gewerbeflächen erforderlich seien. Am Beispiel der Raiffeisen Steverland eG, die neben dem Netto-Markt in Nottuln einen RaiffeisenMarkt betreiben wolle (wir berichteten), wünschte sich Walter mehr Initiative der Verwaltung für die Belange der Wirtschaft. Dass dieses Verfahren immer noch nicht abgeschlossen sei, obwohl es von Seiten des Kreises heiße, es fehle nur noch das gemeindliche Einvernehmen, sei sehr unbefriedigend.

Do

07

Feb

2019

Einkaufszentrum am Netto-Markt

 

„Baurechtlich komplizierte Ausgangslage“

 

Nottuln - Die FDP Nottuln setzt sich für eine schnelle Ansiedlung eines Raiffeisenmarktes im kleinen Einkaufszentrum am Netto-Markt ein. Seit zwei Jahren liegen die Pläne auf dem Tisch. Nach Angaben der Verwaltung ist das Verfahren sehr kompliziert. Von Ludger Warnke

Seit zwei Jahren liegen die Pläne auf dem Tisch, im Einkaufszentrum am Netto-Markt einen Raiffeisenmarkt anzusiedeln. Foto: Ludger Warnke

Seit rund zwei Jahren steht das Ladenlokal des früheren Teakmöbel-Handels zwischen den beiden Discountern Netto und Aldi schon leer. Und ebenso lange ist bekannt, dass die Raiffeisen Steverland eG an dieser Stelle an der Appelhülsener Straße gern einen Raiffeisenmarkt ansiedeln möchte. Seit gut zwei Jahren läuft deshalb ein planungsrechtliches Verfahren, das in der öffentlichen Wahrnehmung aber nicht so richtig voranzukommen scheint. Diesen Eindruck hat auch die Nottulner FDP gewonnen. Erst recht nach einem Gespräch mit der Steverland eG. Die FDP hat daher einen „Dringlichkeitsantrag“ bei der Bürgermeisterin eingereicht. Danach soll die Gemeinde umgehend alles Notwendige veranlassen, damit das Bauvorhaben der Steverland realisiert werden kann.

 

Im Schreiben an die Bürgermeisterin verweist FDP-Fraktionsvorsitzender Helmut Walter darauf, dass die Genossenschaft nach eigenen Angaben in Senden ein Vorhaben mit weit schwierigeren baurechtlichen und technischen Begebenheiten nach eindreiviertel Jahren habe realisieren können. Walter: „Vor diesem Hintergrund ist es sehr unbefriedigend, dass das Vorhaben in Nottuln auch nach über zwei Jahren noch nicht positiv beschieden werden kann.“

 

Der FDP-Antrag hat in der Verwaltung Verwunderung ausgelöst. Der implizierte Vorwurf, die Gemeinde kümmere sich nicht ausreichend darum, stößt auf energischen Widerspruch. „Hier wird nichts liegen gelassen“, betonte Fachbereichsleiter Jonas Sonntag im WN-Gespräch. Die Verwaltung habe kein Interesse daran, Leerstand zu bewahren.

 

Sonntag wies darauf hin, dass man sich in einem laufenden Verfahren mit einer „baurechtlich komplizierten Ausgangslage“ befinde. Zu Details könne er aus Datenschutzgründen nichts sagen. Mitteilen könne er aber, dass die Gemeinde mit allen Beteiligten schon mehrere Gespräche geführt habe. Mit dem Kreis Coesfeld als Baugenehmigungsbehörde stehe man in enger Abstimmung. In der nächsten Woche habe man einen weiteren Termin beim Kreis Coesfeld, um in dieser Angelegenheit voranzukommen.

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/3646387-Einkaufszentrum-am-Netto-Markt-Baurechtlich-komplizierte-Ausgangslage

So

06

Jan

2019

Dreikönigstreffen 2019: Für Europa kämpfen

Die Teilnehmer und Gäste des Dreikönigstreffens der Nottulner FDP freuten sich über die lockere Atmosphäre, die bei der inzwischen auch in Nottuln traditionellen Veranstaltung herrschte. Foto: Lukas Sydow

Während sich die Bundes-FDP am Wochenende in Stuttgart für das kommende Wahlkampfjahr positionierte, trafen sich auch in Nottuln die Mitglieder der Freien Demokraten zu ihrem politischen Jahresauftakt im Gasthof Graes. Bereits in den 1860er-Jahren fanden die ersten Dreikönigstreffen der Liberalen im Südwesten Deutschlands statt – eine lange Tradition, die nun schon seit Längerem auch in Nottuln gelebt wird.

In diesem Jahr warf die Europawahl ihren Schatten voraus. Der FDP-Kandidat für das Münsterland, Gregor Schäfer, war zu Gast, und auch die Redner aus Nottuln nahmen Bezug auf die anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament.

„2018 war turbulent – und auch 2019 wird sicher nicht langweilig“, begann Markus Wrobel, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes. Es gelte, der umgreifenden Europa-Skepsis mit Reformen zu begegnen. Die Europäische Union allerdings als Ursache für nationale Probleme darzustellen, „entblößt das wahre Gesicht der Populisten“, stellte er fest und blickte auf die vielen Errungenschaften, die es bereits gebe. „Wollen wir in die Kleinstaaterei zurückfallen?“, fragte er zum Ende seiner Rede. Stattdessen forderte er die Mitglieder und Gäste dazu auf, weiter an „unserem gemeinsamen Haus Europa“ zu bauen.

Fraktionsvorsitzender Helmut Walter schloss sich dem an und stellte fest, dass die Bereitschaft zum Kompromiss leider teils abhanden gekommen sei. Andererseits zeige das kommende Partnerschaftsjubiläum mit Saint-Amand-Montrond, dass die europäische Idee gelebt werde.

Während eines kurzen Rückblicks auf die politische Arbeit der Nottulner FDP im vergangenen Jahr nahm er insbesondere Bezug auf die Diskussion um die Sportstätten in den verschiedenen Nottulner Ortsteilen und zeigte sich überzeugt, dass diese trotz der hohen Kosten unerlässlich seien. Gleichzeitig stehe man vor dem „Desaster großer Kostensteigerungen“ und erlebe zum Teil „irritierende Entwicklungen“ in der Gemeindeverwaltung, so Helmut Walter.

Die Ausführungen der beiden Nottulner FDP-Politiker konnte Gregor Schäfer gut nachvollziehen. Der Spitzenkandidat der FDP im Bezirk Münsterland aus Lüdinghausen ist selbst in der Lokalpolitik verwurzelt und war besonderer Gast des Dreikönigstreffens der Nottulner Liberalen. „Wir dürfen Europa jetzt nicht den Populisten überlassen“, machte er direkt zu Beginn seiner Vorstellung vor der Nottulner Basis klar. Und zeigte sodann zugespitzt, worauf es ihm ankommt: „Der Krümmungsgrad der Bananen kann uns momentan ziemlich egal sein.“ Stattdessen brauche es eine Stärkung der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik durch eine Europäische Armee unter Hoheit des Europäischen Parlamentes, einen Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sowie mehr Anstrengungen im Bereich der Bildung und des Bürokratieabbaus.

In diesem Sinne stimmte Gregor Schäfer die Mitglieder der FDP aus Nottuln auf den Europawahlkampf ein. „Europa ist in den Köpfen präsent“, meinte er zum Schluss und zeigte sich zuversichtlich, dass sich dies auch im Wahlkampf und bei der Europawahl am 26. Mai zeigen werde.

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/3609551-FDP-Nottuln-Fuer-Europa-kaempfen

Mi

24

Okt

2018

Landespolitik trifft Kommunalpolitik

Am 24.10.2018 traf sich der FDP Ideenkreis Baumberge mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Gasthaus Denter im Austausch mit Herrn Stephen Paul MdL.

 

 

Landespolitik trifft Kommunalpolitik – Welche Auswirkungen der Landesentwicklungsplan auf die Kommunen vor Ort hat.

 

Auf Einladung des Ideenkreises der Freien Demokraten Baumberge (Billerbeck, Havixbeck, Nottuln und Rosendahl) war der FDP-Landtagsabgeordnete Stephen Paul als Referent nach Nottuln in das Gasthaus Denter gekommen. Paul ist Mitglied des NRW-Landtages seit 2017 und Sprecher der FDP-Fraktion für Heimat, Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung, sowie für Religion und Kirchen. Zuvor war er über elf Jahre Fraktionsvorsitzender der FDP-FW Fraktion in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe. Er betonte den hohen Stellenwert der Kommunal-politik, für die er deshalb auch weiterhin als Kreisvorsitzender des FDP-Kreisverbandes Herford aktiv ist.

 

Erster Themenblock war daher auch der Bereich Städtebauförderung und Dorfentwicklung. In diesem zeigte Paul die verschiedenen neuen Förder- und Entwicklungsmöglichkeiten auf, die von der CDU/FDP-Landesregierung geschaffen wurden. Zu diesen zählt im Besonderen auch die Förderung von bezahlbarem Wohnraum in NRW.

 

Anschließend berichte Paul über die eingebrachte Änderung des bestehenden Landes-entwicklungsplans, welcher in der geänderten Form Anfang 2019 in Kraft treten soll. Bis dahin, so betonte er, hätten die bestehenden Regelungen noch Gültigkeit. Die angestrebte Änderung der Abstandregelung für Windkraftanlagen stellt hierbei eine besondere Herausforderung dar, da diese vom Bundesbaugesetz abhängt. Aus diesem Grund wurde hierfür ein entsprechender Antrag in den Bundesrat eingebracht. Zu den Änderungen zählen aber auch die Entwicklungs-möglichkeiten für Orte bis 2.000 Einwohner sowie die leichtere Entwicklung und Erweiterung von Betrieben und Bauernhöfen. Gerade im Münsterland weißt die IHK, so Paul, auf zu wenig Gewerbeflächen hin.

 

Das Ziel des Ideenkreises ist die interkommunale Zusammenarbeit und der Gedankenaustausch. Dieser spiegelte sich in den Fragen und Anregungen der Gäste, die aus allen vier Orten gekommen waren, wieder. Da der Landesentwicklungsplan nur eine Grobplanung darstellt, liegen Entscheidungsmöglich­keiten sowohl in den Räten und dem Kreistag. Dessen Mitglieder können daher auch – wie ein Gast fragte - die Aufstellung von Windkraftanlagen in einem Landschafts-schutzgebiet, durch Änderung, beschließen, wie für Havixbeck geschehen. Für eine ganzheitliche Planung sind vor der Errichtung von Windkraftanlagen mögliche Flächenbedarfe für Wohn- und Gewerbebebauung zu prüfen, da eine Ortsentwicklung in diesen Bereichen nur schwer möglich sei. Hier ist die Kommunalpolitik gefragt, betonte Paul. Die Frage, einer Verlegung von Öl-Pipelines und die Errichtung einer Verdichterstation im Bereich Rosendahl und Legden nahm er, wie viele Weitere auch, mit nach Düsseldorf. Neben der Entwicklung zählt aber auch der Erhalt der bestehenden Infrastruktur zu den wichtigen Herausforderungen der Kommunen. Für diese Aufgabe stellt die Landesregierung daher 120 Mio. € als Unterhaltungspauschale allen Kommunen zur Verfügung, Hiervon profitieren insbesondere kleinere Gemeinden und Städte. Im Anschluss an eine lebhafte Diskussion endete der Themenabend mit einem Appell von Stephen Paul:  Der Ideenkreis ist ein gutes Instrument, um die interkommunale Zusammenarbeit bürgernah und zielgerichtet voranzutreiben. Hierdurch wird das Finden von passenden Lösungen zu einer gemeinsamen Aufgabe.“

Fr

13

Jul

2018

FDP freut sich über sicheren Weg am Kücklingsweg

Mit Stolz haben die Freien Demokraten vor Ort in Appehülsen festgestellt, dass der von ihnen vor mehr als drei Jahren geforderte Ausbau am Kücklingsweg mit einer sicheren Gehwegsituation für die Hellersiedlung und Sportanlagen fast fertig ist.

 

„Die Wegeführung dieses Fußweges ab der Lindenstraße ist gut gelungen und entlang der Sportanlage auch optisch seht gut umgesetzt worden“, resümierte der FDP-Fraktionsvorsitzende Helmut Walter. Nun können die Anlieger der Hellersiedlung und Besucher der neuen Trauerhalle und insbesondere die Kinder des Sportvereins sicher ihre Ziele erreichen. Die Notwendigkeit und Berechtigung dieses Gehweges wird nun auch durch die vorrübergehende Kindergartensituation am Parkplatz des Sportvereins unterstrichen. „Die Sicherheit war uns ein besonderes Anliegen auf diesem Streckenabschnitt. Aber wie gut die Einbindung dieses Weges dank des Flächenverzichts der Arminia Appelhülsen und der vom gemeindeeigenen Bauamt  umgesetzten Lösung gelungen ist, hat mich echt gefreut“, unterstrich Julia Lohmann ihre Begeisterung über die kurz bevorstehende Fertigstellung.

 

Für Martin Geuking ist an dieser Stelle jeder Euro ausgesprochen sinnvoll verwandt worden. Der öffentlichen Einweihung und Freigabe dieses Geh- und Radweges sehen die Freien Demokraten mit Freude entgegen.

Sa

30

Jun

2018

Danke für 50 Jahre FDP

Sommerfest des FDP-Kreisverbandes Coesfeld in Darup (Alter Hof Schoppmann). Seit 50 Jahren ist Wolfgang Wutzler Mitglied der FDP - dafür sagen wir danke 😀

Danke für 50 Jahre politisches und gesellschaftliches Engagement. 

 

v.l. Markus Wrobel, Henning Höne, Helmut Walter, Britta Demming, Wolfgang Wutzler, Ingo Schürkötter, Julia Lohmann

Sa

23

Jun

2018

Rhodepark: „Einfach nur peinlich“

„Unabhängig von der Frage, was zukünftig mit dem Rhodepark passiert oder mal werden soll, ist der derzeitige Zustand einfach nur peinlich“, begrüßte der Fraktionsvorsitzende Helmut Walter Mitglieder der Nottulner Freien Demokraten zu einer Begehung des Rhodeparks. „Mag sein, dass die Vegetation mit viel Sonne und Regen Purzelbäume schlägt und im Begriff ist, den Rhodepark zu erobern. Aber es muss doch möglich sein, einen ordentlichen Eindruck zu wahren“, führte Walter weiter aus.

Nicht nur, dass Wege im Begriff sind, in eine urwaldähnliche Verschattung zu verfallen, erklärt die FDP in einer Pressemitteilung, diese werden zudem zunehmend vom Rasen überwuchert.

Dass der Park teilweise sogar als Entsorgungsort menschlicher Bedürfnisse genutzt wird, sei ein weiteres Ärgernis. So verschaffe diese in ständiger Diskussion befindliche Grünfläche den Eindruck der Vernachlässigung und sorge mit Sicherheit für Irritationen bei touristischen Besuchern wie auch bei vielen Nottulnern selbst. „Die laufende Diskussion über die Umgestaltung, Überplanung oder Erneuerung dieses Parks lässt nicht erwarten, dass in dieser kommunalen Legislaturperiode der große Wurf einer einvernehmlichen Umgestaltung und Neuordnung gelingen wird“, schätzt die FDP die Situation ein. „Umso mehr ist es für das Erscheinungsbild unserer Gemeinde erforderlich, dass wir mindestens Ordnung halten“, forderte Dr. Martin Geuking. „Eine normale Pflege der Parkwege, ein ordentlicher Rückschnitt der überwuchernden Baum- und Strauchwerke und eine über die vorhandene Parkplatzbeleuchtung mit geringem Aufwand zu erzielende Erhellung der Parkwege würden zumindest für den Übergang eine Akzeptanz erleichtern und Sicherheit fördern“, befand die stellvertretende Vorsitzende Julia Lohmann.

„Das ist eigentlich laufendes Verwaltungshandeln und müsste von dort auch genauso wahrgenommen werden“, richtete FDP-Vorsitzender Markus Wrobel einen Appell an die Gemeindespitze.

 

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/3357060-FDP-Nottuln-Einfach-nur-peinlich

Mo

14

Mai

2018

Kritik am Gutachten

Die FDP Nottuln traf sich mit Bürgerinnen und Bürgern zu einer Diskussion zum Thema Windkraft. Dabei wurde deutliche Kritik laut: Die Bürger vermissten Transparenz beim Verfahren und übten Kritik am Gutachten. Foto: Iris Bergmann

 

Freie Demokraten diskutieren mit Bürgern

 

Kritik am Gutachten

 

Nottuln - Die Windkraftplanungen der Gemeinde Nottuln stoßen bei betroffenen Bürgern auf Unverständnis und Kritik.

 

Anlässlich der Diskussion zur Ausweisung von Windkraft-Potenzialflächen auf dem Gebiet der Gemeinde Nottuln und dem Auftreten eines Investors im Bereich Hövel hatten die Freien Demokraten zu einem Meinungsaustausch eingeladen. Mit den anwesenden und zum Teil betroffenen Bürgern ergab sich eine intensive Debatte, bei der klar wurde, dass die versammelten Gäste Windkraftanlagen kritisch gegenüberstehen. Gesprochen wurde, so heißt es in einer Pressemitteilung der FDP, über den Planungsstand und die gutachterlichen Feststellungen der Firma WWK, wie sie in der Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses im März öffentlich vorgestellt worden waren.

Dabei wurden Unmutsäußerungen über die Wiederaufnahme des Verfahrens zur Änderung des Flächennutzungsplans wie auch über die Vorgehensweise der Gemeinde (mangelhafte Transparenz) laut. Fraktionsvorsitzender Helmut Walter versuchte klar zu machen, dass nach der bestehenden Rechtslage die Ausweisung von Windpotenzialflächen erforderlich sei und die Öffentlichkeitsbeteiligung Teil des noch laufenden Verfahrens sei.

Für die Anwohner in Hövel ist jedoch befremdlich, dass ein Investor mit Plänen zur Errichtung von Windkraftanlagen in Stockum schon zu Infoveranstaltungen einlädt. Auch die Vorgehensweise des Gutachters stieß auf Kritik. Nach Aussagen von Dr. Schönhauser sei für Senden ein klareres Gutachten mit einer verständlichen Darstellung erstellt worden. Das für Nottuln vorliegende Gutachten lasse zu viele Fragen offen. Es wird befürchtet, dass Fakten geschaffen werden, bevor die Bürger ausreichend informiert werden.

Für Markus Wrobel sind entscheidende Kriterien, wohin sich die Gemeinde Nottuln in den nächsten Jahren entwickeln will. „Wir haben die Gemeindeverwaltung aufgefordert, eine Zusammenstellung der offenen Planungsgrundlagen für die Ortsentwicklung vorzulegen, sonst verbauen wir uns mögliche Entwicklungspotenziale.“

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/3299978-Freie-Demokraten-diskutieren-mit-Buergern-Kritik-am-Gutachten

Mi

25

Apr

2018

FDP-Vorstand vor Ort: „Umgehung wird Nottuln gut tun“

Am 11. Mai (Freitag) ist es so weit: Die Umgehungsstraße Nottuln wird eröffnet. Bevor die Straße nun offiziell dem Verkehr übergeben wird, nutzte der FDP-Vorstand die Gelegenheit, um noch einmal den aktuellen Baufortschritt zu begutachten.

Die Anregungen und Vorschläge aus der Bevölkerung haben sich auf die Gestaltung positiv ausgewirkt, erklärt die FDP in einer Pressemitteilung. „Einige der nun durchgeführten Änderungen und Anpassungen wären ohne diese Anregungen nicht umgesetzt worden“, war sich Martin Geuking sicher.

„Ich bin fest davon überzeugt, die Umgehungsstraße wird Nottuln gut tun“, ergänzte Vorsitzender Markus Wrobel. „Und sie bietet nun ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten entlang der alten Streckenführung“, so Wrobel weiter. Stellvertretende Vorsitzende Julia Lohmann war sich sicher, dass die Straße trotz aller Einwände auf breite Akzeptanz stoßen wird und die Vorteile für alle überwiegen werden.

„Nach der Freigabe für den Verkehr wird ein hohes Maß an Verkehrssicherheit geschaffen“, stellte die stellvertretende Vorsitzende Britta Demming fest. „Welche vielleicht dazu motivieren wird, noch mehr innerörtliche Besorgungen mit dem Rad zu erledigen“, ergänzte sie.

Sebastian Schulze Bisping freute sich über die baldige Eröffnung, stellte aber fest: „Für unsere Ortskernentwicklung kommt die Umgehungsstraße eigentlich 15 Jahre zu spät.“

 

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/3268457-FDP-Vorstand-vor-Ort-Umgehung-wird-Nottuln-gut-tun